Wenn wir aufmerksam durch unseren Kirchenbezirk gehen, entdecken wir an vielen unterschiedlichen Stellen, sei es an Wanderwegen, in Weinbergen, an anderen Wegen oder Straßen oder in Haus- oder Grundstücksnischen zahlreiche Darstellungen, die den gekreuzigten Jesus zeigen.
„Wie und warum geht man in den Gottesdienst? Weil es christliche Tradition ist? Aus ehrlichem Verlangen nach dem Wort Gottes? Aus Gewohnheit?“ Bezirksapostel Michael Ehrich lud im Sonntagsgottesdienst am 9. Januar 2022 dazu ein, sich diese Fragen selbst zu beantworten und betonte: „Auf die Gesinnung kommt es an“.
An Pfingsten, 50 Tage nach Ostern, trat die Kirche Jesu Christi das erste Mal in Erscheinung, als der Heilige Geist von Gott ausgegossen wurde und die Apostel und alle, die bei ihnen waren, erfüllte. Von daher gilt das historische Pfingstfest auch als „Geburtstag der Kirche Christi“. Das Eingreifen Gottes damals wurde von eindrucksvollen Zeichen begleitet; so hörten die Jünger gemäß biblischem Bericht das Brausen eines gewaltigen Sturms, sahen Feuerzungen und begannen in fremden Sprachen zu sprechen – wie später auch Kornelius und seine Familie, als der Heilige Geist auf sie kam (Apostelgeschichte 10,44-46).