Am Mittwoch, den 29. April 2026, besuchte Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger Freiburg, um gemeinsam mit den Gemeinden des südlichen Teils des Kirchenbezirkes Freiburg/Offenburg den Wochengottesdienst zu feiern. Begleitet wurde er von Apostel Martin Schnaufer und Bischof Jochen Hübner.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Johannes 15, Vers 14:
„Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“
Zu Beginn seiner Predigt ging der Bezirksapostelhelfer auf den Chorbeitrag der
Sänger ein: „Herr, mach meine Seele wahrhaftig und treu“. Wahrhaftigkeit sei ein
Wesensmerkmal Gottes, führte er aus: „Gott sagt stets die Wahrheit und bleibt
seinem Wort treu.“ Er verdeutlichte, dass auch Christen den Wunsch haben sollten,
dem Wesen Gottes ähnlicher zu werden und wahrhaftiger zu sein, sodass sie an
ihrem Handeln als Christen zu erkennen seien. Kennzeichen dieses göttlichen
Wesens seien unter anderem, Böses mit Gutem zu vergelten, vergebungsbereit zu
sein und auf andere Menschen zuzugehen.
Anschließend erläuterte der Bezirksapostelhelfer das Textwort aus dem Johannes-
Evangelium: In der Bibel werden verschiedene Personen als Freunde Gottes
bezeichnet, darunter Abraham, der Gott vertraute, und Mose, mit dem Gott wie mit
einem Freund sprach, ebenso die Jünger Jesu. Jesus selbst bezeichnete alle
Menschen als seine Freunde und gab sein Leben für sie hin als Zeichen größter
Liebe. Im Gegenzug erwarte Jesus, dass die Menschen sein Gebot halten: „dass ihr
euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.“ (Johannes 15,12) Dies bedeute, dem
Nächsten zu helfen, wieder näher zu Jesus zu kommen – auch wenn man sich
einmal etwas entfernt habe – und ihm zu helfen, Gott wieder besser erkennen zu
können, erklärte der Bezirksapostelhelfer.
Anschließend wurde Apostel Schnaufer um einen weiteren Predigtbeitrag gebeten.
Der Apostel ergänzte, dass wir Menschen im Alltag immer wieder erleben dürften,
welch ein Freund Jesus für uns ist. Diese Freundschaft gelte es auch seitens der
Menschen zu pflegen: nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern aus dem inneren
Bedürfnis heraus, seinen Willen zu tun. Dann dürften wir Menschen uns dieser
Freundschaft auch in Ewigkeit gewiss sein.
Der Abendgottesdienst wurde von einem gemischten Chor und Klavierspiel
mitgestaltet.