„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir […] Ich stärke dich, ich helfe dir auch…“ – Mit dem Bibelwort aus Jesaja 41,10 feierte Bezirksapostel Michael Ehrich den Wochengottesdienst am 7. Januar 2026 in Renchen.
Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Kehl eingeladen. Der Bezirksapostel wurde von Apostel Martin Schnaufer und Bischof Jochen Hübner begleitet. Trotz der winterlichen Witterungsverhältnisse war das kleine Kirchengebäude bis auf den letzten Platz besetzt. „Gottesdienst feiern“: Das war an diesem Abend besonders erlebbar; es ist nicht oft der Fall, dass der Bezirksapostel eine relativ kleine Gemeinde besucht. Zu Beginn seines Dienens erinnerte er daran, dass man sich erstaunlich schnell wieder „im Alltag“ finden würde, obschon das neue Jahr doch erst begonnen hätte. Umso wichtiger wäre es, sich an das Jahresmotto für 2026 zu erinnern: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Zur Bekräftigung des Jahresmottos möge auch das dem Gottesdienst zugrunde liegende Wort dienen, das als Zusage Gottes verstanden werden dürfe: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir…“
Die Worte Jesajas reichen zurück ins 6. Jahrhundert v. Chr., als das Volk Israel in der Verbannung in Babylon war. Jesaja machte dem Volk Israel eine Heilszusage im Namen Gottes. Diese Heilszusage ist hochaktuell: Sie gelte auch uns. Durch Jesus Christus hat Gott sie gegeben. In der Gewissheit, dass Christus mit uns ist, soll Furcht in den Hintergrund treten. Unsere Aufgabe dabei sei entsprechend des Bibelworts, nicht zu weichen, sondern standhaft im Glauben zu bleiben. Der Bezirksapostel erläuterte die Elemente dieser Standhaftigkeit:
Gott stärke uns in jedem Gottesdienst durch Wort, Gnade und Sakrament und könne Türen öffnen, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Er „schützt uns mit seiner siegreichen Hand“, wie es in einer anderen Übersetzung dieses Bibelworts heißt.
Bischof Hübner wurde um einen Predigtbeitrag gebeten und ermutigte dazu, keine Furcht vor unserer Bestimmung zu haben und an Gottes Hand zu bleiben. Jeder Glaubensartikel beginne mit dem Wort „Ich“: „Ich glaube…“ – Das mögen wir als Auftrag verstehen: Ich weiche nicht von Gott.
Auf musikalisch hohem Niveau wurde der Gottesdienst von Chorgesang und Instrumentalmusik umrahmt.
Gottesdienst feiern: Gleich zu Beginn des neuen Jahres war das spürbar dank einer glaubensstärkenden Zusage Gottes und wohltuenden Atmosphäre beim Besuch des Bezirksapostels in den beiden Gemeinden.