Das war der Aufruf von Stammapostel Jean-Luc Schneider in seinem persönlichen Brief an die Konfirmandinnen und Konfirmanden weltweit des Jahres 2026. Dabei bezog er sich auf die Bibelstelle aus Matthäus 10,32, die auch Predigtgrundlage dieses Konfirmations-Gottesdienstes war: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel“.
Am Sonntag, den 26. April, feierte Beziksältester Florian Kopp den Festgottesdienst gemeinsam mit den Gemeinden und den eingeladenen Gästen der künftigen Jugendlichen in Freiburg und ermutigte die sechs Konfirmanden, nicht bei einem Lippenbekenntnis stehen zu bleiben, sondern ihre Liebe zu Jesus Christus ehrlich zu bekennen. Ein Christ sei, so führte er aus, jemand, der Jesu Lehre kennt und sie im Alltag lebt. Dafür müsse man nicht das gesamte Neue Testament durcharbeiten, denn Jesus habe seine Botschaft in einem Satz zusammengefasst: „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst“ (vgl. Matthäus 22,37–39).
Die Liebe zu Gott zeige sich, indem man in den Gottesdiensten seine Nähe suche und sich durch die Apostel auf die ewige Gemeinschaft mit Gott vorbereiten lasse. Nächstenliebe lebe man, indem man der goldenen Regel folge und andere so behandle, wie man selbst behandelt werden möchte (vgl. Matthäus 7,12).
Der Bezirksälteste ergänzte, wer nach christlichen Maßstäben lebe, stoße bisweilen auf Unverständnis oder sogar Feindseligkeit – deshalb brauche es Bekennermut. Die gute Nachricht sei jedoch: Jesus stehe seinen Anhängern schon heute helfend zur Seite und werde sich bei seiner Wiederkunft zu ihnen bekennen: „Das ist mein Freund, das ist meine Freundin – mit denen möchte ich das ewige Leben teilen“.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden der stellvertretende Bezirksvorsteher Steffen Kölln und der Konfirmandenlehrer Patrick Hetzel gebeten.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch Orgel, Klavier, gemischten Chor und Jugendchor.