Begleitet von strahlendem Sonnenschein feierten am Pfingstmontag (20.05.2024) evangelische, katholische und neuapostolische Christen gemeinsam das Pfingstfest in den Ruinen der St. Severinskapelle in Denzlingen.
Die ökumenische Andacht wurde von Pfarrer Thomas Herrmann (Evangelische Kirche), Pfarrer Nelson Ribeiro (Katholische Kirche) und Evangelist Christian Sigwarth (Neuapostolische Kirche) geleitet.
Begrüßt wurden alle gläubigen bereits vor der Kapelle von einem Drehorgelspieler, der bekannte Kirchenlieder spielte.
Nach einem gemeinsamen Eingangsgebet und Grußworten von Pfarrer Ribeiro wurde den Anwesendes die wechselhafte Geschichte der Ruinen der Kapelle St. Severin nahegebracht. Ursprünglich katholisch geweiht, wurde sie im Laufe der Reformation lutherisch und steht heute für die Ökumene und das gemeinsame in Denzlingen und Umgebung, besonders in diesem Jahr, in dem sich die Gründung des Ökumenischem Gemeinschaftswerk in Denzlingen zum fünfzigsten mal Jährt.
Der neuapostolische Evangelist Sigwarth stellte in seinem Mitwirken das diesjährige Motto der neuapostolischen Kirche „beten wirkt“ in den Mittelpunkt und lud die gesamte ökumenische Gemeinde dazu ein, das über die konfessionsgrenzen bekannte und verbindende „Unser Vater Gebet“ zu sprechen.
Die anschließende Bibellesung aus Apostelgeschichte 2, 42 verdeutlichte das Gemeinsame der verschiedenen Christen. Pfarrer Herrmann unterstrich das nochmals dadurch, daß der heilige Geist unter den Menschen wirkt, auch heute und hier.
Vier Vorträge verschiedener Gläubigen gingen ein auf die Gemeinschaft, unter anderem mit den Worten von Antoine de Saint-Exupery „ Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe von Hingabe“ ein Mitwirkender prägte die Worte; „Gemeinschaft heißt, gemeinsam schaffen“
Umrahmt wurde die Andacht vom evangelischen Posaunenchor und dem gemischten Chor der neuapostolischen Gemeinde.