„Berühren und berührt werden“ – unter diesem Motto fand am 15. und 16. Juni ein Kinderwochenende im Bezirk Freiburg/Offenburg statt. Mehr als 60 Kinder waren am Samstag nach Lahr gekommen, um auf dem Gelände der Kaufmännischen Schule bei tollen Spielen und einer spannenden Bibellrallye Gemeinschaft zu haben.
einer spannenden Bibellrallye Gemeinschaft zu haben. Das Organisationsteam hatte insgesamt 8
mottobezogene Stationen vorbereitet, wie z.B. Seifenfilzen, Berührungsmemory oder die
„Unsichtbare Kraft“, bei der man mit Magnetkraft Figuren auf einem Holzbrett bewegen
Als bleibende Erinnerung konnten die Kinder einen Jute Beutel mit bunten Handabdrücken
gestalten oder einen Gute Laune Knuddler basteln. Bei der Bibelrallye ging es unter anderem um
die Arche Noah (Papierboote mit einem Strohhalm durchs Wasser pusten), die eherne Schlange
(eine möglichst lange Papierschlange aus einem DinA4 Blatt abreißen) und Daniel in der
Löwengrube (Tennisbälle in einen Löwenrachen werfen).
Zwischendrin übten die Kinder noch Lieder für den Kindergottesdienst ein und vergnügten sich
beim Fußballspielen oder beim Turnen in der Halle. Wer mal etwas Ruhe brauchte, fand diese in der liebevoll eingerichteten Leseecke. Zum krönenden Abschluss des Tages wurden Kinder, Eltern und Lehrkräfte noch mit einem Grillfest verwöhnt. Viele helfende Hände hatten sich den ganzen Tag über um das leibliche Wohl und die Betreuung der Stationen gekümmert und so dazu beigetragen, dass am Ende viele glückliche Kinderhe rzen die Heimreise antraten.
Als Höhepunkt des Wochenendes fand am Sonntag in der Lahrer Kirche ein Kindergottesdienst
statt, den die Kinder mit Gesang, Lesungen und Schauspiel auf beeindruckende Weise
mitgestalteten. Bezirksvorsteher Florian Kopp legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus dem
Markusevangelium zugrunde: „Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie
ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete
sie.“ (Markus 10, 15.16)
Er zeigte den Kindern auf, dass sie in den Augen Gottes unendlich wertvoll sind und dass Gott sie
auf vielfältige Art berühren und segnen möchte. Auch die Kinder selbst könnten durch ihren
Glauben viel Gutes tun und ihre Freunde, Eltern und Geschwister im Herzen berühren, so der
Bezirksälteste weiter. Schließlich könnten sie im Gebet auch Gott berühren, indem sie ihm danken,
um Frieden in ihrem Umfeld bitten und ihm auch ihre ganz persönlichen Wünsche anvertrauen. So
wurde das Motto „Berühren berührt werd en“ wunderbar mit dem Jahresmotto „Beten wirkt“ verknüpft.