Es war ein sonniger und warmer Sonntag, der 22. Juni 2025 in Freiburg, als sich alle im Alter 60+ aus dem Kirchenbezirk Freiburg-Offenburg zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit Apostel Martin Schnaufer zusammengefunden haben.
Das Bibelwort aus Lukas 22, die Verse 28-29 bildete die Predigtgrundlage für diesen Gottesdienst: „Ihr aber seid’s, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und wie mir mein Vater das Reich bestimmt hat, so bestimme ich für euch“
Am Anfang des Gottesdienstes blickte der Apostel in die volle Gemeinde und hob den reichen Erfahrungsschatz darin hervor – und stellte fest, dass es äußerst interessant wäre, wenn jeder aus seinem Leben berichte und das erzählen würde was Gott in jedem Leben Großes getan habe. Er legte der Gemeinde auch sehr ans Herz sich immer wieder die Frage zu stellen „Über was unterhalten wir uns? Und was erzählen wir uns gegenseitig?“ Zuhören und interessieren, wie es dem anderen geht, das sei für alle wertvoll.
Bezugnehmend auf das Bibelwort ermutigte der Apostel mit einem Zitat von Apostel Paulus, der einmal sinngemäß gesagt habe „es ist egal wer gepflanzt und wer gegossen hat, der dafür sorgt, dass es wächst, ist letztlich immer Gott.“ Dementsprechend sei es unerheblich, wer wieviel jemals in der Gemeinde und für die Gemeinde gemacht habe und in welcher Funktion, sondern entscheidend sei die innere Haltung.
Der Heilige Geist sage uns heute: „achte auf Deine Herzenseinstellung!“ Der Apostel riet der Gemeinde: „Schau auf Gott, schau auf Christus, schau auf den Heiligen Geist!“ Jesus habe allen Gläubigen den Umgang mit Anfechtungen ganz klar gezeigt und vorgelebt – egal zu welcher Zeit jemand lebe. Müsse man von einem Jugendlichen 2025 das gleiche erwarten wie von einem Jugendlichen vor der Jahrtausendwende? Jeder lebe seinen Glauben, seinen klaren Blick auf Jesus in seiner Zeit, in seinen Verhältnissen, schloss der Apostel seine Predigt.
Zu weiteren Predigtbeiträgen bat der Apostel eine ganz junge Stimme, eine Diakonin aus Freiburg, und den Bezirksältesten. Für eine schwungvolle musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte der gemischte Chor 60+ aktiv.